Tipps für die Praxis
Der Raum
Achten Sie darauf, dass der Raum möglichst groß ist, sodass jedes Kind genügend Platz für die Übungen hat. Störende Möbelstücke lassen sich bei Bedarf zur Seite schieben. Die Temperatur im Raum sollte nicht zu warm oder zu kalt sein. Lüften Sie vor den Yoga-Übungen zirka zehn Minuten lang.
Da Yoga barfuß geübt wird, sollte der Bodenbelag fußwarm und rutschfest sein. Während der Entspannung können Sie das Licht dimmen oder die Rollläden etwas herunterlassen.
Der richtige Zeitpunkt
Machen Sie mit den Kindern vor der Yoga-Stunde am besten einige Bewegungsspiele. Oder lassen Sie sie ein toben, denn die Kinder sollten beim Kinder-Yoga nicht müde sein. Auch mit vollem Magen übt sich schlecht. Die letzte Mahlzeit sollte daher zirka eine Stunde zurückliegen. Ideal für die regelmäßigen Yoga-Übungen im Kindergarten sind der späte Vormittag und der frühe Nachmittag. Gönnen Sie den Kindern nach der Yoga-Stunde noch etwas Ruhe, damit die positiven Effekte des Yoga nachwirken können.
Die Utensilien
Die Kinder benötigen bequeme Kleidung (zum Beispiel Jogginghose und T-Shirt), gegebenenfalls dicke Socken, eine Decke oder einen dicken Pulli sowie eine rutschfeste Yoga- oder Gymnastikmatte. Mit einem kleinen Kissen, einer Decke und einem Kuscheltier können es sich die Kinder bei der Endentspannung gemütlich machen. Für Fantasiereisen und Entspannungsübungen sind auch CDs mit entsprechender Musik hilfreich.
Wichtige Hinweise
- Ist ein Kind krank oder fühlt sich nicht wohl, sollte es besser nicht an der Yoga-Stunde teilnehmen. Hat ein Kind eine chronische Krankheit, sollten Sie vorab mit den Eltern abklären, ob es an den Übungen teilnehmen kann.
- Die Gruppengröße sollte eine Anzahl von sechs Kindern nicht übersteigen. Haben Sie schon etwas mehr Yoga-Erfahrung, können Sie die Anzahl der Kinder natürlich erhöhen. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst mit gleichaltrigen Kindern üben. Notfalls bilden Sie mehrere kleine Gruppen.