Blindenhundeführer
| Ort: | Gruppenraum/Bewegungsraum/Sporthalle/draußen |
|---|---|
| Material: | Tuch zum Verbinden der Augen, kleine Hindernisse |
| Zielsetzung: | Differenzierungsfähigkeit |
Im Raum sind kleine Hindernisse aufgestellt. Die Kinder gehen paarweise zusammen. Eines der beiden Kinder spielt den Blinden und bekommt die Augen verbunden. Sein Partner ist in der Rolle des Blindenhunds und führt das „blinde“ Kind an der Hand durch den Raum, behutsam um alle aufgebauten Gegenstände herum. Der „Hund“ kann nicht sprechen und muss alle richtungweisenden Signale mit der Hand an das „blinde“ Kind weitergeben. Anschließend werden die Rollen gewechselt. Dabei sollte besprochen werden, wie die Signale angekommen sind und ob sie klar zu erkennen waren.
Methodisch-didaktischer Hinweis
Zu Beginn der Übung sollte auf die Verantwortung des Blindenhundes eingegangen werden. Ein Blinder kann sich immer auf seinen Hund verlassen
Variationen
Das „blinde“ Kind ist über einen Reifen mit seinem „Hund“ verbunden, alle Richtungsänderungen werden nun über den Reifen, der von beiden nur mit den Fingerspitzen berührt wird, übermittelt.