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Der Rücken als Säule unseres Körpers

Rückenleiden gelten in Deutschland als Volkskrankheit Nr. 1. Gerade pädagogische Fachkräfte in Kitas müssen durch die "Arbeitshöhe Kind" häufig ungünstige Körperhaltungen einnehmen. Ein Einblick in den komplexen Aufbau der Wirbelsäule hilft zu verstehen, warum es zu Rückenproblemen kommen kann.

WirbelsäuleDie Wirbelsäule selbst ist ein komplexes Konstrukt aus 24 Wirbeln, dem Kreuzbein und Steißbein. Stabilisiert wird sie durch Bänder und außerdem – das ist besonders wichtig – durch die Muskulatur. Die zwischen den einzelnen Wirbeln liegenden Bandscheiben sorgen für die Beweglichkeit und puffern Stöße ab. Im Ganzen betrachtet weist die Wirbelsäule eine Doppel-S-Form auf, die ebenfalls zur Stoßdämpfung beiträgt. Dieses Doppel-S gewährleistet eine gleichmäßige Belastung der Wirbelstrukturen. Wird die Wirbelsäule über längere Zeit in einseitigen Haltungen belastet, kann es leichter zu Verschleißerscheinungen und in der Folge zu Erkrankungen kommen.

Die Abschnitte der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule besteht aus drei Abschnitten, der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule und ihrem am kräftigsten ausgebildeten Teil, der Lendenwirbelsäule . Im Wirbelkanal, der von Wirbelkörpern und Wirbelbögen gebildet wird, verläuft das Rückenmark, der Hauptstrang unseres Nervensystems. Diese Verbindung zwischen dem Gehirn, unserer „Schaltzentrale“ und den Organen und Muskeln kann durch Funktionsstörungen und Erkrankungen der Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen werden. Schmerzen, die mitunter chronisch werden können, sind die Folge.

Starke Muskeln – starker Rücken

Dem Muskelkorsett von Rumpf, Rücken, Oberschenkeln und Gesäß kommt eine große Bedeutung zu: Dieses Muskelsystem bewegt, entlastet und unterstützt die typische S-Form der Wirbelsäule. Ein gut trainiertes Muskelsystem trägt somit maßgeblich zur Rückengesundheit bei.