Ein starker Rücken

Eine wichtige Rolle für einen gesunden Rücken spielt neben der Gestaltung des Arbeitsplatzes auch die Bewegung. Für einen rückenschonenden Arbeitsalltag, sind eine gewisse Beweglichkeit der Wirbelsäule und eine kräftige Muskulatur die Voraussetzung.

Je besser und gleichmäßiger die Muskulatur ausgebildet ist, desto umfassender stützt und entlastet sie die Wirbelsäule. Mit einer starken Muskulatur lässt sich der Arbeitsalltag um ein Vielfaches leichter bewältigen.

Einseitige Bewegungen führen zu Beschwerden

Einseitige Bewegungen im Alltag, wie das vornüber gebeugte Sitzen an niedrigen Tischen, bewirken, dass immer wieder die gleichen Muskelgruppen beansprucht werden. Diese Muskeln können bei Überlastung mit schmerzhaften Verspannungen reagieren. Andere Muskeln hingegen kommen wenig zum Einsatz und werden mit der Zeit immer schwächer. Es entsteht ein muskuläres Ungleichgewicht, das unsere Wirbelsäule in eine Schieflage bringen kann, wie den schiefen Turm von Pisa. Solche muskulären Dysbalancen können Ursachen von Beschwerden sein, die nicht im Röntgenbild erkennbar sind. Wenn jedoch zu viel einseitige Belastungen auf die Wirbelsäule treffen, können im Röntgenbild erkennbare Verschleiß- und Abnützungserscheinungen auftreten. Leider sind solche Verschleißerscheinungen nicht mehr rückgängig zu machen. Die gute Nachricht ist, dass ein Großteil der Rückenbeschwerden durch ein richtiges Bewegungsprogramm kombiniert mit Entspannungsübungen behoben werden kann.

Mit Training zum starken Rücken

Mit einem Trainingsprogramm für Ihren Rücken schaffen Sie also einen sinnvollen Ausgleich zum Alltag. Ein solches Trainingsprogramm kann ganz unterschiedlich gestaltet werden, von Yoga für den Rücken über ein spezielles Training im Fitnessstudio bis hin zu Rückenschulen, die kostengünstig von den Krankenkassen oder den Volkshochschulen angeboten werden. Vorneweg sei gesagt, dass kleine Schritte auf diesem Weg auch schon große Wirkung erzeugen können. Alles ist besser als nichts tun!

Tipps für einen gesunden Rücken

Die Krankenkassen sind durch den Gesetzgeber verpflichtet, gewisse Angebote zu Prävention für Ihre Mitglieder anzubieten. Diese Angebote unterliegen Qualitätskriterien und dürfen auch nur als Einsteigerprogramme unterstützt werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass der erste Wirbelsäulengymnastikkurs teilweise oder sogar ganz von der Krankenkasse bezahlt wird, Folgekurse zu demselben Thema aber nicht mehr von den Kassen übernommen werden dürfen. Die Krankenkassen geben gerne Auskunft zu den Themen Bewegung (Rücken), Ernährung und Entspannung. Bei auftretenden Schmerzen über einen längeren Zeitraum ist der Arzt gefragt. Doch auch hier gilt: möglichst schnell wieder aktiv werden.

Ihr Rückenprogramm am Büroarbeitsplatz

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