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Entspannung durch Aktivität und Ruhe

Nur in einem ausgewogenen Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe kann ein Körper optimal arbeiten. Hier ein paar Anregungen, was für einen entspannten Tagesablauf wichtig ist und wie Sie an turbulenten Tagen Herr der Lage bleiben.

In Bewegung bleiben

Kinder haben einen großen Bewegungsdrang. Beim Toben, Klettern und Rennen können sie überschüssige Energie und aufgestauten Stress abbauen. Planen Sie also genügend Bewegungszeiten an der frischen Luft oder in der Turnhalle ein. An chaotischen Tagen hilft oft auch ein kleiner Spaziergang um Aggressionen und Zappeligkeit abzubauen.

Schlaf und gesunde Ernährung

Kinder brauchen in der Regel zwischen 11 und 12 Stunden Schlaf pro Nacht. Bei kleineren Kindern kommt noch der Mittagschlaf hinzu. Ausgeschlafene Kinder sind ausgeglichener und aufnahmefähiger als übermüdete Altersgenossen. Sollten Sie beobachten, dass ein Kind über längere Zeit hinweg zu wenig schläft, forschen Sie nach den Ursachen und dringen Sie, wenn möglich, auf Abhilfe. Schaffen Sie im Kindergarten einen Rückzugsbereich für müde Häupter: entweder in einem separaten Raum, den sie mit Matratzen, Kissen und weichen Decken herrichten, oder in einer abgetrennten Nische, in der es sich die Kinder gemütlich machen können.

Auch eine ausgewogene Ernährung fördert das Wohlbefinden. Besprechen Sie das Thema „Gesunde Ernährung“ im Kindergarten und führen Sie z.B. ein gemeinsam zubereitetes Frühstück in der Woche ein.

Gezielte Entspannung

Entwickeln Sie Entspannungsformen, die für Sie, für ihre Schützlinge und für verschiedene Situationen passend sind. Schaffen Sie dafür eine angenehme Umgebung mit gedimmtem Licht, leiser Musik und bequemen Unterlagen. Beobachten Sie, wie die Kinder auf die verschiedenen Übungen reagieren: Was tut ihnen gut, wer braucht mehr körperliche Zuwendung um sich zu entspannen, wie lange sind die Kinder aufnahmefähig?

Die meisten Kinder lieben eine Massage mit dem Tennis- oder Igelball und gehen gerne auf eine Gedankenreise, die ihrer Vorstellungswelt entspricht.

Stellen Sie vorher gemeinsam mit den Kindern feste Regeln für die Entspannungszeiten auf, wie: wir stören uns nicht gegenseitig, wir reden und lachen nicht… Außerdem sollten die Entspannungszeiten freiwillig sein.